Meine “Semesterarbeit” (über anderthalb Seiten – haha) für das Kontextmodul “Deutsch als kulturelle Praxis”. Drei Texte sollten in Zusammenhang mit einander gebracht werden. Das ganze durfte nicht mehr als 4000 Zeichen lang sein (nochmal: haha). Trotzdem bin ich zufrieden mit meinem Text.
Meine drei Texte sind:
Bei der Präsentation unserer 17 Sekunden langen Animationen aus dem Modul „Timebased Media“ sagte unser Dozent während der Besprechung etwas, das mich ein Bisschen zum Nachdenken brachte.
Es gab 21 verschiedene Ansätze für eine Animation von zwei Buchstaben über 17 Sekunden. Während der Vorführung gab es unterschiedliche Reaktionen. Bei manchen wurde gelacht oder gestaunt, andere, ästhetisch nicht weniger wertvolle Arbeiten, wurden schweigend und ohne grosse Reaktion betrachtet.
Der Dozent meinte nun, dass er Letztere mindestens genau so gut fände (wenn nicht sogar besser). Und zwar deshalb, weil man diese mehrmals ansehen kann und sie nicht langweilig werden weil man, wie es bei den Narrativen Ansätzen der fall ist, beim zweiten mal ansehen, das Ende schon kennt.
Mir schoss der Gedanke durch den Kopf, dass wir diese Animationen gar nicht so oft ansehen werden als das es langweilig werden würde, und dass einem schlussendlich die narrativen Arbeiten oder diejenigen welche technisch überraschend sind in Erinnerung bleiben würden (und auch geblieben sind).
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